v.l.n.r. : Kdt. Martin Hämmerl, Bgm. Andrea Weiß. Huber Josef, Wieser Simon, Gumplinger Max, Hämmerl Lukas, Wimmer Andreas , Biberger Thomas, Weger Christian, Kuhnt Corinna, Bachmeier Andreas, KBM Bachmeier Michael, Schiedsrichter Zellmer Florian
Handgriffe, die im Ernstfall sitzen müssen: Nach zwei Wochen intensiven Trainings unter der Leitung von Kommandant Martin Hämmerl haben acht Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau das Leistungsabzeichen „Wasser“ (Variante III) erfolgreich abgelegt. Die Prüfung verlangte den Teilnehmern volle Konzentration ab. Im ersten Abschnitt standen die Beherrschung von Knoten und Stichen sowie theoretische Zusatzaufgaben auf dem Programm. Direkt im Anschluss folgte die Kernaufgabe: der Löschaufbau. Während der Angriffstrupp unter Atemschutz vorging, sorgten der Schlauchtrupp für die Verkehrsabsicherung und der Wassertrupp gemeinsam mit dem Maschinisten für eine zügige Wasserversorgung. Besonders dynamisch wurde es im dritten Teil der Prüfung. Für das Kuppeln einer Saugleitung aus vier Schläuchen inklusive dem Anlegen der Halte- und Ventilleine blieben der Gruppe lediglich 100 Sekunden Zeit. Trotz des Zeitdrucks agierte die Truppe besonnen und fehlerfrei. „Das Ziel ist nicht die reine Rekordzeit, sondern das Vertiefen der Abläufe“, betonten die Verantwortlichen. Im Ernstfall müsse jeder Handgriff geordnet und routiniert ineinandergreifen. Die Schiedsrichter, Kreisbrandmeister (KBM) Michael Bachmeier und Florian Zellmer, lobten die saubere Arbeitsweise und überreichten die verdienten Abzeichen. Auch Bürgermeisterin Andrea Weiß zeigte sich beeindruckt vom Leistungsstand der Wehr. Sie bedankte sich bei den Einsatzkräften für deren unermüdliche Bereitschaft, ihre Freizeit für die Sicherheit der Bürger zu opfern.
